Belegte KI-Antworten statt Halluzinationen
Warum KI-Antworten ohne Fundstellen für die anwaltliche Arbeit wertlos sind — und wie belegte Antworten mit überprüfbaren Fundstellen Vertrauen in KI-Ergebnisse schaffen.
Allgemeine KI-Chatbots erfinden mitunter Quellen — das ist bekannt. Für die anwaltliche Arbeit ist eine erfundene Antwort nicht nur wertlos, sondern gefährlich: Eine falsche Quellenangabe im Schriftsatz kann zum Haftungsfall werden. Die Antwort darauf: belegte KI-Antworten mit überprüfbaren Fundstellen.
Was ist eine belegte KI-Antwort?
Eine belegte KI-Antwort nennt zu ihren Aussagen die Fundstelle im Dokument. Sie prüfen mit einem Klick, ob das Zitat stimmt. Stimmt es nicht, verwerfen Sie die Antwort. Stimmt es, übernehmen Sie es in den Schriftsatz.
Das ist der grundlegende Unterschied zu einem allgemeinen Chatbot: Nicht die Antwort steht im Vordergrund, sondern die Fundstelle. Die Antwort ist nur so gut wie die Quelle — und die Quelle ist überprüfbar.
Lückenhinweis: Wenn die Akte keine Antwort enthält
Ebenso wichtig wie belegte Antworten ist der Hinweis auf Lücken: Enthält die Akte keine Antwort auf die Frage, sagt die KI das ausdrücklich — etwa: „In den vorliegenden Dokumenten fehlt Information zu X.“
Das ist für die Praxis wertvoll: Sie wissen, dass Sie weiter recherchieren oder beim Mandanten nachfragen müssen — statt einer unbelegten Antwort zu vertrauen.
Wie gut findet die Suche die richtige Stelle?
Die Suche kombiniert Sinnsuche, Stichwortsuche und die erkannten Zusammenhänge zwischen Personen, Akten und Dokumenten. Eine Trefferquote veröffentlichen wir erst, wenn ein nachprüfbares Messprotokoll mit der Produktkonfiguration vorliegt. Ob eine Antwort trägt, prüfen Sie anhand der Fundstelle.
Findet das System nichts, sagt es das.