Zum Inhalt springen
AINeu: Zitierte Normen in Antworten werden gegen die Rechtsquellen geprüft
Subsum•.ioKANZLEISOFTWARE MIT KI
Preise
Demo ansehenAnmelden14 Tage testen
Subsum•.ioKANZLEISOFTWARE MIT KI

KI-Kanzleisoftware, die nie vergisst — das Kanzleiwissen für Anwälte in Österreich.

Ihre Daten. Ihre Schlüssel. On-Premise auf eigener Hardware oder EU-Cloud mit AVV — DSGVO-konform, Ende-zu-Ende verschlüsselt, kein Training mit Ihren Daten.

Plattform

  • Übersicht
  • SuperBrain
  • Funktionen
  • Sicherheit
  • Assistent auf WhatsApp
  • Preise
  • Download

Lösungen

  • Für Kanzleien
  • Für Einzelanwälte
  • Für Rechtsabteilungen

Ressourcen

  • Dokumentation
  • Blog
  • Benchmark
  • Partnerprogramm
  • Zur Anwendung

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt
  • Impressum

Rechtliches

  • AGB
  • Datenschutz

© 2026 Subsumio · KI-Kanzleisoftware & Legal Intelligence für Anwälte

EU-Cloud oder On-Premise · AVV inklusive · Verschwiegenheit nach § 9 Abs. 2 RAO im Blick

← Alle Artikel
Blog
§ 9 Abs. 2 RAODSGVOVerschwiegenheitOn-Premise

KI-Kanzleisoftware und § 9 Abs. 2 RAO: Wie Anwältinnen und Anwälte in Österreich die Verschwiegenheit wahren

Praktischer Leitfaden: Wie KI-Kanzleisoftware mit der Verschwiegenheitspflicht (§ 9 Abs. 2 RAO) und der DSGVO vereinbar ist — On-Premise oder EU-Cloud, AVV, Verschlüsselung.

Subsumio Team·20. Juni 2026·7 Min. Lesezeit

Anwältinnen und Anwälte in Österreich stehen vor derselben Frage, wenn sie KI-Werkzeuge einführen: Ist das mit meiner Verschwiegenheitspflicht vereinbar? Die kurze Antwort: Ja — wenn Datenflüsse, Verträge und Technik dazu passen. Die lange Antwort steht in diesem Artikel.

§ 9 Abs. 2 RAO: Was erlaubt ist und was nicht

§ 9 Abs. 2 RAO verpflichtet Rechtsanwälte zur Verschwiegenheit über anvertraute Angelegenheiten und bekannt gewordene Tatsachen, deren Geheimhaltung im Interesse der Partei liegt. Bei KI-Software müssen Kanzleien daher insbesondere Datenflüsse, Zugriffe, Auftragsverarbeitung und technische Schutzmaßnahmen vor dem Einsatz prüfen.

Zwei Betriebsmodelle kommen in Frage: Die Verarbeitung bleibt auf der Infrastruktur der Kanzlei (On-Premise), oder sie erfolgt in einer EU-Cloud — mit einem AVV, in dem alle Auftragsverarbeiter benannt sind, und getrennter Verarbeitung je Kanzlei.

On-Premise oder EU-Cloud: Welche Option für welche Kanzlei?

On-Premise bedeutet: Die Software läuft auf eigener Hardware, mit eigenen Schlüsseln. Das gibt die größte Kontrolle über die Daten — erfordert aber IT-Ressourcen oder einen betreuten Server. Subsumio bietet On-Premise im Enterprise-Tarif an.

Die EU-Cloud ist die einfachere Option: keine eigenen IT-Ressourcen, kein eigener Server. Der AVV regelt die Auftragsverarbeitung; die Daten jeder Kanzlei werden getrennt verarbeitet.

Beide Betriebsmodelle können die Einhaltung der Verschwiegenheit unterstützen. Ob die konkrete Ausgestaltung den berufs- und datenschutzrechtlichen Anforderungen entspricht, muss die Kanzlei anhand ihrer Datenflüsse und Verträge prüfen.

DSGVO: AVV, Verschlüsselung, getrennte Verarbeitung

Die DSGVO fordert technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs). Für KI-Kanzleisoftware sind die kritischen Punkte: Verschlüsselung der gespeicherten Daten und der Übertragung, getrennte Verarbeitung je Kanzlei, kein Training von KI-Modellen mit Mandantendaten, ein AVV mit dem Anbieter und ein Löschkonzept für die Zeit nach Vertragsende.

Subsumio setzt dafür an: AES-256-Verschlüsselung der gespeicherten Daten, TLS bei der Übertragung, getrennte Verarbeitung je Kanzlei, kein Training von KI-Modellen mit Mandantendaten — und ein AVV liegt vor.

Praktische Checkliste für die Einführung

1. Entscheiden Sie: On-Premise oder EU-Cloud. 2. Prüfen Sie den AVV. 3. Stellen Sie sicher, dass kein Training mit Ihren Daten erfolgt. 4. Dokumentieren Sie die TOMs. 5. Informieren Sie Ihre Mandanten über die KI-Nutzung in der Mandatsvereinbarung.

Diese Checkliste unterstützt die berufs- und datenschutzrechtliche Prüfung der Einführung. Sie ersetzt weder die Prüfung des konkreten Betriebsmodells noch eine Datenschutz-Folgenabschätzung, sofern eine solche erforderlich ist.

Bereit für belegte KI-Antworten?

Starten Sie Ihre 14-tägige Testphase — keine Kreditkarte nötig.

14 Tage testen